Das weltweit einzigartige Haus steht oben auf dem Schlossberg mitten im Altstadtkern und beschäftigt sich in seinem Programm und seinen Sammlungen mit allen kultur- und kunsthistorischen Aspekten der Wurstherstellung, dem Fleischverzehr, dem Metzger*innen-und dazugehörigem Kunsthandwerk.
Seit 1984 beherbergt der beeindruckende Fachwerkbau, aus Vogtshaus und Vogtsscheune, dessen Baugeschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, das Deutsche Fleischermuseum.

Auf fünf Etagen Ausstellungsfläche können hier die Besucher*innen eine große Dauerausstellung und ständig wechselnde Sonderausstellungen wahrnehmen. Hier wird zeitgenössische Kunst aller Sparten und Medien (Malerei, Graphik, Skulpturen, Video,…) ebenso gezeigt wie Dokumentarisches und Historisches. Mit seinem äußerst abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm (u. a. Buchpräsentationen, Vorträge, Kunstaktionen…) ist das Deutsche Fleischermuseum immer wieder aufs Neue einen Besuch wert. Künstlerische Positionen und aktuellste Diskussionen der Fachwelt(en) werden im Haus gezeigt und finden statt. Hier geht’s so spannend und fröhlich um die Wurst, wie sonst nirgends auf der Erdkugel!

Das Vogtshaus

Bis weit ins 19. Jahrhundert war die Fachwerkbauweise die vorherrschende Architekturform in unserer Region. In Böblingen sind sie dagegen eine Seltenheit. Ein Bombenangriff verwandelte im Oktober 1943 fast die gesamte Altstadt in eine Trümmerlandschaft. Beim Wiederaufbau bediente man sich dann moderner Bauformen, die das Stadtbild bis heute prägen.

Ein kleines Häuserensemble an der Nordseite des Marktplatzes vermittelt jedoch noch einen Rest Altstadtflair. Hier ragt das Gebäude mit der Nummer 27 heraus, das ehemalige Vogtshaus, das seit 1984 das Deutsche Fleischermuseum beherbergt.

Zum Museum, verbunden über eine kleinen idyllischen Innehof gehört auch die dazugehörige Vogtsscheune. 

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3D Ansicht Fleischermuseum Screenshot